Der Harz unter Tage: Bergwerke und Höhlen
Silber, Kupfer, Blei und Eisen haben den Harz reich gemacht und seine Landschaft geformt. Die Bergwerke sind geschlossen, einige aber als Besucherbergwerke und Museen zugänglich. Dazu kommen Höhlen, die das Wasser in den Kalk gelöst hat.
Bergwerk oder Höhle?
Ein Besucherbergwerk ist von Menschen gemacht: Stollen, Schächte, Maschinen. Hier geht es um Arbeit, Technik und Gefahr. Eine Schauhöhle ist ein natürlicher Hohlraum mit Tropfsteinen, Seen und Sälen. Beide haben eines gemeinsam: Unter Tage ist es das ganze Jahr über kühl und oft feucht.
Welterbe im Oberharz
Das Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar ist seit 1992 UNESCO-Welterbe. 2010 kamen das Oberharzer Wasserregal, das Kloster Walkenried und die Grube Samson in Sankt Andreasberg hinzu. Das Wasserregal ist ein System aus Teichen, Gräben und Stollen, das Wasser für die Bergwerksmaschinen sammelte und verteilte; es gilt als das bedeutendste vorindustrielle Wasserwirtschaftssystem des Bergbaus.
Höhlen im Bodetal
In Rübeland liegen die Baumannshöhle und die Hermannshöhle nebeneinander. Die Baumannshöhle gilt als älteste Schauhöhle Deutschlands; Besucher führte man dort schon im 17. Jahrhundert.
Eine warme Jacke auch im Hochsommer, feste Schuhe mit griffiger Sohle und bei Führungen etwas Geduld: Gruppen gehen im Tempo der langsamsten Teilnehmer. Mit sehr kleinen Kindern oder bei Platzangst vorher die Führungsdauer erfragen.
Die Ziele in diesem Thema


