Natur und Freizeit im Harz
Große Teile des Oberharzes gehören zum Nationalpark Harz, der seit 2006 beide Bundesländer übergreift und rund 247 Quadratkilometer umfasst. Dazu kommen Naturschutzgebiete wie das Bodetal. Wer Natur erleben will, findet hier Klassiker – und viele Wege abseits davon.
Der Wald verändert sich
Wer länger nicht im Harz war, wird an vielen Stellen erschrecken: Trockenheit und Borkenkäfer haben große Fichtenbestände absterben lassen. Im Nationalpark bleibt das Totholz vielerorts stehen, damit sich ein natürlicher Wald entwickeln kann. Das sieht nicht überall idyllisch aus, ist aber ein Stück Naturgeschichte, das man bewusst erleben kann. Auf Wegen mit vielen abgestorbenen Bäumen sollte man bei Sturm nicht unterwegs sein.
Klassiker und Alternativen
Der Brocken und das Bodetal sind die bekanntesten Naturziele im Harz und an schönen Wochenenden entsprechend voll. Unter der Woche, früh am Morgen oder außerhalb der Ferien sind beide ein ganz anderes Erlebnis. Wer Ruhe sucht, findet Anregungen in unserem Beitrag Auszeit im Harz.
Viele Wege sind mit Stempelstellen der Harzer Wandernadel bestückt. Das Stempelsammeln motiviert besonders Kinder, ist aber kein Muss – die Wege sind auch ohne Heft schön.
Die Ziele in diesem Thema


